I RUN 661 Challenge – 1. bis 4. Tag

Goldseit 661 Challenge1. bis 4. Tag

Am Mittwoch ging´s los – I RUN 661 – eine Challenge bei der ss gilt 661 km im Zeitraum vom 01.03. bis 31.03.17 zu laufen.

Bislang bin ich schon einige Ultras Nonstop oder in Etappen gelaufen.
Jetzt könnte man ja meinen, wer den Trans Alpine Run und das Goldsteig Ultra Race finished, für den ist diese Challenge keine wirkliche Herausforderung.

Ich muss ehrlich sagen, das Gegenteil ist der Fall – Warum ?

Ganz einfach, bei einem Wettkampf habe ich Urlaub und richte meine ganzen Tage nur auf den Wettkampf aus.
Außerdem drossle ich das Tempo automatisch, je länger der Wettkampf andauert.

Bei I RUN 661 liegt die Herausforderung darin, die Distanz von 22 km in das tägliche Leben mit Familien, Job und sonstige Freizeitaktivitäten zu integrieren.

In der Regel laufe ich 2 Läufe am Tag – hier stehe ich schon vor der nächsten Herausforderung: Das Tempo!
Ich habe in den ersten 2 Tage den Fehler gemacht, dass ich die Einheiten im ganz normalen Tempo, dass ich eben auf 10 bis 15 laufe, absolviert habe.
Allerdings habe ich verkannt, dass mein Körper sich an die deutliche höhere Belastung erst gewöhnen muss, was sich nun mit Schmerzen in Sehen und Gelenken bemerkbar macht.

Zusätzlich bin ich mich am Mittwochabend, bei meiner 2. Einheit, über einen Ast gestolpert und gegen eine Bank gestürzt, was ich mit einer schönen Schürfwunde und wohl leichten Prellung am Rücken bezahlen musste.
Christine hat mich dann regelmäßig mit Bepanthen eingechremt, so dass die Schürfwunde heute schon wieder viel besser geworden ist – Danke mein Schatz :-*
Allerdings habe ich aufgrund der Rückenschmerzen, die Stabi und Black Roll Einheiten ausgelassen, mit dem Ergebnis, dass meine Beinmuskulatur mittlerweile bretthart ist.

Soweit- so gut, aber natürlich bin ich immer noch bei der Challenge dabei.

Allerdings habe ich meinem persönlichen Plan etwas korrigiert. Die Umfänge, die ich mir selbst auferlegt habe, sind körperlich grad leider nicht drin. Das habe ich auch heute bei meinem „langen Kanten“ gemerkt. Letzten Samstag konnte ich noch locker einen 50 er mit einigen Höhenmetern laufen, heute war ich nach nem recht flachen, langsamen Marathon echt am Limit.

Mein Respekt gilt aber natürlich allen Mitläufern, die sich ebenso abschuften und kämpfen. Ich bin absolut fasziniert, welche krassen Distanzen manch ein Teilnehmer hier abliefert. Unglaublich, wie Fit ihr seid!

Ich stehe jetzt bei 126.5 km in 4 Tagen, das ist weniger als ich geplant habe, aber genug für mich und meinen Körper. Außerdem konnte ich jetzt schon einen Puffer für den bevorstehende Urlaub herauslaufen.

Aber ich glaube man darf sich bei Ultra(Läufen), und so sehe ich diese Challenge auch, nie zu sicher sein! Schlussendlich weiß man nie, ob man das Ziel erreicht – viel zu schnell kann einem die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machen!

Mein Ziel ist natürlich die 661 km zu rocken, auch wenn ich bis zum 31.03. um 23:59 dafür benötige!
Ob es mir gelingt ? Ich weiß es einfach nicht!

Vor Jahren hat mir ein Verkaufstrainer einmal einen Spruch an die Hand gegeben, der mich beruflich, wie läuferisch immer wieder motiviert hat.

Er lautet: „Beharrlichkeit schließt den Misserfolg aus!“

Dranbleiben, auch wenn man mal Rückschläge erleidet.
Ich denke man sollte sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, auch wenn es auf den ersten Anlauf mal nicht klappt, hat man die Chance, aus den Fehlern zu lernen und das ganze neu anzugehen.

In diesem Sinne habe ich mir für die nächsten Tage 3 Dinge vorgenommen:
1. Tempo rausnehmen
2. Wenn möglich 22 km am Stück laufen um länger regenerieren zu können
3. mehrmals täglich die Black Roll nutzen

Ich hoffe dass ich mit diesen 3 Punkten weiter gut durch die Challenge komme.

Euer Andy

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