MONTANE® Spine® Race – Die 4 häufigsten Fragen

Wenn ihr diesen Blogpost direkt nach seiner Veröffentlichung lest, bin ich bereits auf dem Weg zum MONTANE® Spine® Race nach England. In Ultra (Trail) Läufer Kreisen hat dieses Rennen mittlerweile schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht.

Was ist das Spine Race  überhaupt ?

Das ist eine gute Frage. Ich erzähle dann doch immer, dass es sich um ein Nonstop Rennen über 430 km auf einem Wanderweg in England handelt. 

Der Veranstalter umschreibt es auf seine Homepage wie folgt:

„Das MONTANE® Spine® Race gilt als eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt. Eine wirkliche Herausforderung, die deine körperliche Belastbarkeit und mentale Stärke testet. Wenn du nonstop auf dem kultigsten Trail in Großbritannien unterwegs bist, wirst du die volle Intensität und Wildheit des britischen Winters erleben“

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe einen wahnsinnigen Respekt vor diesem Rennen.

Diverse Videos auf YouTube zeigen, welche Herausforderung von den Läufern gemeistert werden müssen. 

Wind, Regen, Schnee, Matsch  und Kälte gepaart mit einem recht hohen Autonomieanteil machen dieses Event zu etwas besonderem, wie ich finde.

Ich denke das Wetter ist einer der wesentlichen Faktoren, die man weder vorhersehen noch groß trainieren kann. Wie bei jedem Ultra gibt es keine Garantie für ein Finish, die Chance zu scheitern ist hier glaube ich sogar noch höher als bei anderen Rennen.

Wie immer kommt es auf das Zusammenspiel von Körper und Geist (Kopf) an.

 

Warum tust du dir das an  ?

 Gefolgt von der Frage „und das verstehst du  unter Urlaub machen?“

Ja mit diesen beiden Fragen werde ich außerhalb der Laufcommunity, aber auch von diversen Läufern konfrontiert.

Und ich kann die 2. Frage  guten Gewissens mit „Ja“ beantworten. Ja das ist für mich eine Form von Urlaub, einfach aufgrund der Tatsache, weil ich so die Möglichkeit habe aus dem „normalen“ Alltag für eine Woche auszubrechen. Weg von Mails, Social Media und immer Online zu sein. Raus in die Natur und  ein Abenteuer erleben, das mich vom Kopf her und körperlich fordert, aber auf eine andere Art und Weise wie das im Job der Fall ist.

Das Spannende ist ja nicht nur die Ungewissheit, ob ich es ins Ziel schaffe. Es ist viel mehr, die Landschaft, die ich sonst niemals sehen würde, das Abenteuer oft fern ab  der Zivilisation über Stunden auf sich selbst gestellt zu sein und  die Tatsache, dass für jedes Problem eine pragmatische Lösung finden zu müssen. 

Nicht umsonst sagte Johann Wolfgang von Goethe „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen!“

 

Wie läuft das Rennen ab ?

Es ist immer wieder eine Freude, diese Frage gestellt zu bekommen. Leider kann ich diese auch nur sehr vage beantworten, weil ich an dieser Veranstaltung  bislang noch nie teilgenommen habe. Ich kann mich nur auf Informationen berufen, die mir andere Läufer gegeben haben, die auf der offiziellen Homepage ersichtlich sind  und die man auf YouTube und Facebook  so sieht.

 Fakt ist das Rennen startet am 14.01.18 um 8:00 und Edale, einem kleinen Ort in Norden Englands und führt über Stock und Stein entlang des Pennine Ways in nördlicher Richtung nach Kirk Yetholm an der schottischen  Grenze. Unterwegs gibt es 5 größere Checkpoints, an denen man Zugriff auf seinen Drop Bag hat und schlafen kann. Natürlich kann man unterwegs auch schlafen, denn Schlafsack sowie Biwak geröhren zur Pflichtausrüstung.  Beim Wetter ist von gut bis total schlecht alles möglich.

Dementsprechend lang ist die Liste mit Pflichtmaterial, die über 30 Punkte umfasst, die man auch ständig am Körper tragen muss.  

Meine persönliche Packliste werde ich nach meiner Rückkehr veröffentlichen, dann kann ich auch gleich die gemachten Erfahrungen mit einfließen lassen.

Das Zeitlimit für die 430 km beträgt exakt eine Woche, zusätzlich müssen 13.500 HM gemeistert werden.

Aber natürlich werde ich nach meiner Rückkehr einen ausführlichen Bericht veröffentlichen, unabhängig davon, wie es „gelaufen“ ist. 

 

Kann man das Rennen verfolgen  ?

Wie in den vergangen Jahren , wird es wohl auch in diesem Jahr ein Live Tracking geben. Hier könnt ihr alle Teilnehmer auf ihrem Weg Richtung Schottland verfolgen -> http://live.thespinerace.com

Vorletztes Jahr gab es auch täglich eine Videozusammenfassung auf YouTube, im vergangenen Jahr gab´s das Video nur auf Facebook

Schaut doch mal rein …

Natürlich versuchen wir auch immer mal wieder ein paar News live von der Strecke zu veröffentlichen. Das ist zwar nicht immer ganz so einfach, aber wir geben unser Bestes. Da wir dies aber aus organisatorischen Gründen nicht auf mehrere Sozialen Medien machen können, haben wir uns für den Weg über unsere Facebookseite entschieden. Von daher freuen wir uns natürlich sehr, wenn du uns auf dieser Seite folgst und das Abenteuer Spine Race live verfolgst. 

Gerne kannst du Outdoor interessierten Freunden davon berichten oder unsere Beiträge mit Ihnen teilen.

So nun aber genug der Vorrede. Langsam steigt bei mir die Anspannung vor dem Rennen. 

 

Zum Schluss möchte ich dennoch ein paar Worte der Dankbarkeit los werden.

Danke an meine  Christine, die mich während der Vorbereitung immer super unterstützt hat und auch immer Verständnis dafür hatte, dass ich mal wieder keine Zeit für andere Dinge  hatte, weil ich trainieren war!

Danke an Michael von Meldeläufer.de, bei dessen Gewinnspiel ich den Startplatz für das Spine Race gewonnen habe und danke für deine vielen Tipp´s zum Thema Ausrüstung!

Danke an Jens, dass ich dich telefonisch und per Facebook mit 1000 Fragen löchern durfte!

Danke an Günter von  WrightSocks, für die besten (Lauf-) Socken der Welt!

 

 

 

 

Kommentar hinterlassen zu "MONTANE® Spine® Race – Die 4 häufigsten Fragen"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*