Packliste für den Karnischen Höhenweg

Wer kennt das nicht – Der Rucksack soll doch so leicht wie möglich sein, dennoch mag ich gut genug ausgerüstet sein! Oft ist es ein Teufelskreis, man möchte nicht Zuviel mit sich rum schleppen, aber frieren oder sich gar in Gefahr bringen, weil man zu wenig Kleidung dabei hat, möchte man auch nicht.

Gerade im Alpinen Gelände kann es auch mal im Sommer schneien, regnen oder recht kalt werden. Hier gilt es, das richtige Maß zu finden.  

Von daher macht es Sinn, eine minimalistische Packliste zu erstellen, die trotzdem alle wichtigen Utensilien enthält. Natürlich lässt sich diese Packliste auch auf allen anderen alpinen  Trails anwenden und nicht nur auf dem Karnischen Höhenweg.

Meine Packliste für den Karnischen Höhenweg

Erste Hilfe Set:

Die Aufteilung

Ich habe bewusst 2 SEAtoSUMMIT Beutel gekauft, um die Hygieneartikel und die Hüttenkleidung in den einen und  Lauf- bzw. Regenklamotten im 2. Beutel aufzubewahren. Das hat einen praktischen Grund, denn wenn ich unterwegs schnell etwas zum drüber ziehen benötige, dann weiss ich genau wo ich hin greifen muss.

Zum zweiten nimmt die Hüttenkleidung den Schweißgeruch nicht so an.  Denn oft kommet es vor, dass man die Jacke nur morgens in den ersten 2 Stunden benötige und sie dann den restlichen Tag ohne auszulüften im Rucksack liegt und muffelt.

Der dritte und letzte gute Grund für diese Aufteilung hat sich morgens und abends in der Hütte als extrem praktisch erwiesen.  Ich bin einer der ersten, der auf der Hütte wach ist. Oft ist es um diese Zeit noch dunkel und die meisten Leute schlafen noch. Ich nutze die Zeit um mich frisch zu machen und die Ruhe vor dem Sturm auf die Waschbecken zu nutzen. Daher schnappe ich mir einfach den kompletten SEAtoSUMMIT Beutel mit den Hütten- und Hygieneartikel und verschwinde damit in den Waschraum. Somit erspare ich mir die Sucherei im dunkeln um die  benötigten Dinge im Rucksack zu finden.

Das „lästige“ Thema Rucksackgewicht

Das Gewicht des Rucksack ist doch ein entscheidender Faktor, wenn man lang und zügig unterwegs sein möchte. Je leichter der Rucksack umso weniger Energie benötigt ihr um schnell voran zu kommen und umso weniger werden eure Muskeln und Gelenke belastet.

Moderne Funktionskleidung und Utensilien werden immer leichter und immer besser. Von daher sollte es kein Problem sein, das Gewicht des Rucksacks, ohne Getränke, für eine einwöchige Hüttentour unter 5 Kilo zu halten und doch für alle Wetterlagen gerüstet zu sein.

Entscheidend ist, das Gewicht zu kontrollieren und über evtl. unnütze Dinge nochmals nachzudenken. Ich nutze zur Gewichtskontrolle immer eine Digitale Gepäckwaage. Natürlich könnt ihr auch jeden Gegenstand einzeln mit der Küchenwaage abwiegen und dann summieren.

Mein Rucksack, mit all den oben genannten Dingen, wog somit 4,3 Kilo ohne Getränke. Sicher lässt sich das auch noch optimieren, mir war es jedoch wichtig, so wenig wie möglich neu zu kaufen. Das hat mit sicher das eine oder andere Gramm mehr eingebracht, aber es muss ja auch nicht immer das aller neuste Material sein.

Dennoch habe ich auch auf einige Dinge verzichtet, die ich in der Vergangenheit immer dabei hatte und doch nie gebraucht habe. So habe ich z.B. das Taschenmesser, die GoPro und den Selfie Stick zuhause gelassen. Ebenso habe ich das „Erste Hilfe Kit“ aus der Verpackung genommen und nur die wichtigen Dinge in einen Zip Beutel gepackt. 

Auch auf Wechselkleidung habe ich vollständig verzichtet. Ich hatte einen Satz Kleidung für den Tag und einen Satz für die Hütte dabei. Als ich auf der Hütte angekommen bin, habe ich die Kleidung des Tages ausgewaschen und zum trocknen in die Sonne oder den Wind gehängt. Somit war diese am nächsten Tag auch wieder trocken.  

 

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