Trail Check Goldsteig – Gabelung Nordroute / Südroute

 

Von der Goldsteig Nordroute zur Südroute

Oberpfalzweg

Wegemarkierung des Oberpfalzwegs

Geparkt habe ich in einem kleinen oberpfälzischen  Örtchen Namens Thanstein an der Goldsteig Nordroute. Nahe der Burgruine treffen 2 bekannte Wanderwege aufeinander. Auf der einen Seite der Oberpfalzweg auf der anderen Seite der Goldsteig / Burgenweg.

 

 

 

Von der Nordroute…

An dieser Gabelung folge ich natürlich dem Goldsteig, während der Oberpfalzweg hier eine anderen Richtung einschlägt. Wir befinden uns auf der Goldsteig Etappe N08, die nun wunderschöne Trails für uns bereit hält.

Ich verlasse Thanstein hinter den Sportplatz und freue mich schon auf den Schwarzwihberg. Durch den Wald geht es steil bergauf. Scheinbar wird es hier bald Waldarbeiten geben, die Schilder stehen schon bereit. Ein Umleitung ist auch schon ausgeschildert.

Allerdings würde ich euch auf jeden Fall die originale Strecke empfehlen, wenn ihr die Umleitung laufen müsst, dann solltet ihr zu einem späteren Zeitpunkt auf jeden Fall nochmal herkommen. Die“Steinerne Wand“ ist der Höhepunkt dieser Etappe und den solltet Ihr natürlich nicht verpassen.

Ich arbeite mich langsam die steile Rinne nach oben, bis ich den Einstieg in die „Steinerne Wand“ erreicht habe. Wem das aufgrund der Trittsicherheit oder Schwindelfreit zu heikel ist, der kann diese Passage auch hier noch umgehen, der Weg ist ausgeschildert.

Steinerne Wand

Steinerne Wand

Die Felsformationen sind echt einmalig. Ich bleibe öfter stehen um Fotos für die Homepage zu machen, aber auch einfach um die Stille und der Moment zu genießen.

 

Das ist einfach Trailrunning pur, abseits von Menschenmassen! Gut, das ich hier ganz alleine bin, liegt mit Sicherheit auch an der Tatsache, dass es nonstop regnet.  Aber was solls, dafür gibt’s ja auch dir richtige Kleidung.

 

Nach der „Steinernen Wand“ folgt ein letzter kurzer Anstieg und ich stehe vor der Schwarzenburgruine, von dessen Aussichtsturm man einen wunderschönen Rundumblick genießen kann.

 

Das klemme ich mir allerdings, da es heute viel zu trüb ist und  ich von einer „Fernsicht“ nur träumen kann.

Stattdessen genieße ich den wundervollen Downhill durch das Naturwaldreservat der mich direkt nach Rötz/Bauhof führt.

Weiter  führt mich der Goldsteig bin an den Fluss Schwarzach, der aufgrund der Regenfälle  eine schöne kräftige Strömung hat. Entlang der Schwarzach erreiche ich  nach kurzen Zeit die Wutzschleife. Hier Zweit der Goldsteig links ab, ich werde den Goldsteig hier verlassen.

…zur Alternativroute – Ziel des Goldsteig Ultrarace in Gütenland…

Die Strecke war bis jetzt gut laufbar.  Schnee gibt es hier gar keinen mehr. Was manchmal etwas ätzend ist, sind die tiefen Pfützen, bzw. die Rinnsale die aus den Trails kleine Bäche machen.

Aber nasse Füße haben ja noch niemand geschadet.

 

Goldstieg Alternativweg

Goldstieg Alternativweg – Zuweg nach Gütenland

Ich folge nun der Goldsteig Alternativroute (blaues Goldsteigzeichen) nach Gütenland. Hier werden Erinnerungen an das Goldsteig Ultra Race wach. In Gütenland befindet sich das Ziel der  und der Checkpoint für die lange Strecke.

 

Während ich diese 6 km entlang des „Eixendorfer Stausee“ laufe, schwelge ich den Erinnerungen, wie es mit hier im September 2016 ging, als ich beim Goldsteig Ultra Race unterwegs war.

Ich erreiche das „Panoramahotel am See“ in Gütenland. Hier ist nicht der der Checkpoint sondern auch das Ziel der 661 km Strecke. Daher ist dieses Hotel ein besonderen Punkt für mich, vor 6 Monaten habe ich mir hier den Traum erfüllt, das Goldsteig Ultra Race zu finishen. 

Oh ich schweife vom Thema ab – zurück zum Trail check.

Ich folge dem Wanderweg N13 der nach Neunburg vor Wald führt. Leider sind hier einigen Teerpassagen dabei.  Durch einen kleinen Wald gelange ich nun über einen Feldweg direkt nach Neunburg.

Dieser Streckenteil, von der Wutzschleife nach Neunburg, ist super zum laufen, leider nur nicht sehr Traillastig.

…über die  Südroute zurück!

Verzweigung Goldsteig Nordroute - Südroute

Verzweigung Goldsteig Nordroute – Südroute

In Neunburg treffen wir denn wieder auf die Goldsteig Südroute und können uns nun entscheiden ob wir Richtung Bodenwöhr oder zurück Richtung Kulz – Thanstein und dem Burgenweg laufen möchten.

Ich nehme die 2. Variante und folge dem Goldsteig bis zur Gabelung  der Goldsteig  Nordroute und  Südroute. Hier sind die Trails derzeit noch sehr matschig, nasse Füße sind also garantiert.

Nun sind es noch 3 km und ich bin wieder in Thanstein an meinem Ausgangsort.

Mein Fazit:

Die Trails sind Schneefrei und gut zu laufen. Mit nassen Füßen müsst ihr rechnen und mit evtl. Forstarbeiten und Umleitung rund um den Schwarzwihberg.

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